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Professionelle KI-Prompts auf Deutsch

Prompt-Bibliothek für
Dokumentenrecherche & Zusammenfassung

Kuratierte, sofort einsetzbare Prompt-Vorlagen für die professionelle Arbeit mit KI-Assistenten. Alle Prompts sind auf kurze, präzise und formell hochwertige Informationsdokumente ausgerichtet — kopieren, anpassen, einsetzen.

32 Prompt-Vorlagen
5 Kategorien
Professionelles Deutsch
Formell & Präzise
⚡ Prompt-Cheat-Sheet — Schlüsselphrasen für präzise Ergebnisse

Diese Formulierungen lenken die KI gezielt auf formelle, präzise und strukturierte Ausgaben hin. Verwende sie kombiniert.

„Formuliere sachlich und präzise"
Verhindert blumige oder werbliche Sprache. Erzeugt nüchternen, informativen Ton.
„Beschränke dich auf [X] Sätze / Wörter"
Zwingt die KI zur Komprimierung. Ideal für Executive Summaries und Briefings.
„Belege jede Aussage mit einem Zitat oder Seitenangabe"
Kritisch für wissenschaftliche oder rechtliche Dokumente. Verhindert Halluzinationen.
„Verwende Fließtext, keine Aufzählungspunkte"
Erzeugt professionelle, lesbare Prosa statt fragmentierter Stichpunkte.
„Gliedere nach: Befund — Analyse — Implikation"
Klassische 3-Schritt-Struktur für Berichte. Klar und logisch nachvollziehbar.
„Verwende formelles Schriftdeutsch auf C1-Niveau"
Definiert Sprachniveau explizit. Verhindert Umgangssprache und Anglizismen.
„Halte Wertungen getrennt von Fakten"
Wichtig für neutrale Berichte und Entscheidungsvorlagen.
„Die Zielgruppe ist [Rolle/Gruppe]"
Kalibriert Komplexität, Fachsprache und Tiefe automatisch auf die Leserschaft.
„Beginne mit dem wichtigsten Befund"
Invertierte Pyramide — Kernaussage zuerst, Details danach. Journalistisch stark.
„Keine Einleitungsformeln oder Floskeln"
Verhindert generische Eröffnungen wie „In dieser Zusammenfassung wird..."
„Füge am Ende offene Fragen oder Wissenslücken ein"
Wertvoll für Forschungsdokumente. Zeigt Grenzen der Quellenlage transparent auf.
„Erstelle eine separate Zusammenfassung in 3 Sätzen"
Der perfekte TL;DR für Führungskräfte oder Eilmeldungen am Dokumentenanfang.
Kategorie 01
📂 Dokumentenrecherche

Prompts für die gezielte Analyse und Erschließung von Dokumenten, PDFs und Fachquellen. Ideal für NotebookLM, Claude, ChatGPT und Perplexity.

1
Dokumentenanalyse — Kerninhalte erschließen

Diese Prompts extrahieren strukturiert die wichtigsten Informationen aus einem Dokument und bereiten sie für eine Weiterverarbeitung auf.

🔍Thematische Erschließung
AnalyseStrukturUniversell

Einsatz: Erster Einstieg in ein unbekanntes Dokument — verschafft schnellen Überblick über Inhalt, Struktur und Relevanz.

Analysiere das hochgeladene Dokument systematisch und liefere folgende Angaben in Fließtext: 1. Thema und Erkenntnisinteresse: Worum geht es, und welche Frage beantwortet das Dokument? 2. Kernaussagen: Die drei bis fünf zentralen Thesen oder Befunde in je einem präzisen Satz. 3. Methodischer Ansatz: Wie wurden die Aussagen gewonnen (empirisch, theoretisch, normativ)? 4. Gültigkeitsbereich: Für welchen Kontext, Zeitraum oder welche Zielgruppe sind die Aussagen gültig? 5. Auffällige Lücken oder Widersprüche im Dokument, sofern vorhanden. Formuliere sachlich, ohne Wertung. Belege jede Aussage mit einer Seitenangabe oder einem direkten Zitat.
💡Besonders wirksam in NotebookLM und Claude, da beide Seitenreferenzen aus dem Quelldokument liefern können.
🗺️Schnell-Orientierung (3-Minuten-Lesehilfe)
SchnellFührungskraft

Einsatz: Wenn ein Dokument in wenigen Minuten grob eingeordnet werden muss, ohne es vollständig zu lesen.

Erstelle eine Schnell-Orientierung für das beigefügte Dokument. Das Ergebnis soll in unter drei Minuten lesbar sein und ausschließlich folgende drei Elemente enthalten: KERNBOTSCHAFT (1 Satz, maximal 25 Wörter): Was ist die wichtigste Aussage? WESENTLICHE FAKTEN (3 Stichpunkte in vollständigen Sätzen): Welche konkreten Zahlen, Daten oder Fakten sind entscheidend? HANDLUNGSRELEVANZ (1–2 Sätze): Was ergibt sich daraus für Entscheidungen oder weiteres Vorgehen? Verwende formelles Schriftdeutsch. Keine Einleitungsformeln, kein Fazit, keine Redundanzen.
💡Ideal als Briefing für Vorgesetzte oder als Vorbereitung auf ein Meeting. Das Format entspricht einem klassischen Management-Brief.
Gezieltes Befragen eines Dokuments
RechercheZielgerichtet

Einsatz: Wenn spezifische Fragen an ein Dokument gestellt werden sollen, ohne die gesamte Zusammenfassung neu zu generieren.

Beantworte auf Basis ausschließlich des hochgeladenen Dokuments folgende Frage: [DEINE FRAGE HIER EINFÜGEN] Anforderungen an die Antwort: — Antworte in maximal 150 Wörtern in Fließtext. — Belege die Antwort mit einer genauen Seitenangabe oder einem wörtlichen Zitat aus dem Dokument. — Falls das Dokument keine eindeutige Antwort enthält, formuliere dies explizit und benenne, welche Informationen fehlen. — Keine Ergänzungen aus externem Wissen. Ausschließlich dokumentbasiert.
💡Der Zusatz „ausschließlich dokumentbasiert" reduziert Halluzinationen erheblich und macht die Antwort quellengebunden und nachvollziehbar.
2
Multi-Dokument-Vergleich

Für die simultane Analyse mehrerer Quellen — besonders geeignet für NotebookLM (mehrere Notebooks), Humata AI oder Claude.

⚖️Quellenvergleich — Übereinstimmungen und Widersprüche
Multi-DokumentKritisch

Einsatz: Wenn zwei oder mehr Quellen zu demselben Thema verglichen werden sollen, etwa für Literatursynthese oder Due-Diligence-Prüfungen.

Vergleiche die hochgeladenen Dokumente bezüglich des Themas [THEMA EINFÜGEN]. Strukturiere die Analyse in drei Abschnitte: KONSENSPUNKTE: Welche Aussagen teilen alle Dokumente? Liste diese in Fließtext mit jeweiliger Quellenangabe auf. ABWEICHUNGEN UND WIDERSPRÜCHE: Wo widersprechen sich die Quellen? Formuliere jeden Widerspruch präzise und benenne die jeweiligen Positionen mit Quellenangabe. OFFENE FRAGEN: Welche relevanten Aspekte des Themas werden von keiner der Quellen adressiert? Bleibe ausschließlich bei den Inhalten der vorliegenden Dokumente. Formuliere sachlich und ohne Wertung. Maximal 400 Wörter gesamt.
💡Das Wortlimit von 400 Wörtern erzwingt Selektion und verhindert ausufernde Antworten — erhöhe es bei Bedarf für tiefergehende Analysen.
📊Synopse — tabellarischer Quellen-Überblick
TabelleStruktur

Einsatz: Schneller visueller Vergleich mehrerer Dokumente zu definierten Kriterien — ideal für Berichte und Präsentationsunterlagen.

Erstelle eine Synopse der beigefügten Dokumente in Tabellenform. Spalten: Dokument | Autor / Quelle | Erscheinungsjahr | Kernthese (1 Satz) | Methodischer Ansatz | Wichtigste Erkenntnis | Einschränkungen oder Schwächen Erstelle für jede Zeile vollständige, grammatikalisch korrekte Sätze. Keine Abkürzungen. Bleibe ausschließlich bei den Quellinhalten. Falls eine Information nicht im Dokument enthalten ist, trage „nicht angegeben" ein. Folge der Tabelle mit einem Absatz von maximal 3 Sätzen, der das übergreifende Muster oder den Erkenntnisstand der Quellen zusammenfasst.
💡Diese Synopse eignet sich direkt als Anhang in formellen Berichten oder Literaturreviews und spart manuelle Recherchezeit erheblich.
3
Fakten & Daten-Extraktion

Für die präzise Extraktion konkreter Informationen aus Dokumenten — Zahlen, Daten, Zitate, Definitionen.

🔢Quantitative Daten-Extraktion
ZahlenPräzise

Einsatz: Finanzberichte, Studien, Statistiken — überall dort, wo Kennzahlen strukturiert herausgezogen werden müssen.

Extrahiere alle quantitativen Angaben aus dem hochgeladenen Dokument, die sich auf das Thema [THEMA EINFÜGEN] beziehen. Für jeden Datenpunkt: — Nenne die exakte Zahl und Einheit — Gib den Kontext in einem vollständigen Satz wieder — Füge die Seitenangabe oder den Abschnittsnamen hinzu — Kennzeichne den Erhebungszeitraum, falls angegeben Erstelle anschließend einen zusammenfassenden Satz, der die wichtigste quantitative Aussage des Dokuments zu diesem Thema benennt. Weise explizit darauf hin, wenn Zahlen im Dokument widersprüchlich oder unvollständig sind.
💡Ideal für Geschäftsberichte oder wissenschaftliche Studien. Die Aufforderung zur Widerspruchsmarkierung erhöht die Qualitätssicherung erheblich.
💬Schlüsselzitate und Definitionen
ZitateDefinitionen

Einsatz: Wenn prägnante Originalaussagen des Autors für Berichte, Präsentationen oder Argumentationsketten benötigt werden.

Identifiziere im hochgeladenen Dokument: A) Schlüsselzitate (maximal 5): Originalaussagen des Autors, die eine Kernthese, eine Definition oder eine überraschende Erkenntnis formulieren. Gib jedes Zitat wörtlich wieder, mit Seitenangabe. B) Zentrale Definitionen (sofern vorhanden): Begriffe, die der Autor explizit definiert oder von anderen Verwendungen abgrenzt. Formulierung und Seitenangabe angeben. Füge nach jedem Zitat / jeder Definition einen Einordnungssatz hinzu: Warum ist diese Aussage für das Verständnis des Dokuments relevant? Verwende formelles Schriftdeutsch. Keine eigene Interpretation über die Einordnung hinaus.
Kategorie 02
📝 Dokumentenzusammenfassung

Prompts für strukturierte, formell hochwertige Zusammenfassungen — von der knappen Executive Summary bis zur zielgruppenspezifischen Aufbereitung.

4
Executive Summary — Leitungsebene

Komprimierte Zusammenfassungen für Entscheidungsträger, die wenig Zeit haben, aber fundierte Entscheidungen treffen müssen.

🏢Executive Summary (200 Wörter)
C-LevelFormellPräzise

Einsatz: Standard-Format für interne Geschäftsberichte, Strategiepapiere oder Forschungsberichte, die an die Leitungsebene weitergegeben werden.

Erstelle eine Executive Summary des beigefügten Dokuments. Anforderungen: Länge: Exakt 150 bis 200 Wörter. Kein Wort mehr. Sprache: Formelles Schriftdeutsch, Aktiv-Konstruktionen bevorzugt, keine Passivhäufungen. Struktur: Zusammenhängender Fließtext ohne Zwischenüberschriften. Inhalt in dieser Reihenfolge: 1. Ausgangslage und Anlass des Dokuments (1–2 Sätze) 2. Zentrale Befunde oder Ergebnisse (2–3 Sätze) 3. Handlungsempfehlungen oder Schlussfolgerungen (1–2 Sätze) 4. Wichtigste offene Frage oder nächster Schritt (1 Satz) // Kein einleitender Satz wie „Dieses Dokument befasst sich mit..." // Kein Fazitsatz am Ende wie „Zusammenfassend lässt sich sagen..." // Beginne direkt mit dem Inhalt.
💡Das Wortlimit durchsetzen zu lassen ist entscheidend — füge notfalls „Ich werde dich auffordern, zu kürzen, wenn du das Limit überschreitest" hinzu.
📌One-Pager — Alles auf einer Seite
One-PagerPräsentation

Einsatz: Für Meetings, Handouts oder Entscheidungssitzungen — das Dokument muss auf einer physischen Seite vollständig kommunizierbar sein.

Erstelle einen strukturierten One-Pager zum beigefügten Dokument. Der One-Pager besteht aus exakt vier Abschnitten mit den folgenden Überschriften und Längen: HINTERGRUND (2 Sätze): Worum geht es und warum ist es relevant? KERNERGEBNISSE (3–4 vollständige Sätze): Die wichtigsten Befunde, Zahlen oder Erkenntnisse. IMPLIKATIONEN (2–3 Sätze): Was bedeutet das konkret für Entscheidungen, Maßnahmen oder weiteres Vorgehen? OFFENE PUNKTE (1–2 Sätze): Welche Fragen bleiben ungeklärt oder erfordern weitere Klärung? Gesamtlänge: maximal 250 Wörter. Formelles Schriftdeutsch. Keine Aufzählungszeichen innerhalb der Abschnitte — ausschließlich Fließtext.
💡Dieser One-Pager-Standard ist in vielen Unternehmensberatungen und Behörden der gängige Briefing-Standard. Das Format ist ohne weitere Anpassung direkt verwendbar.
5
Strukturierte Kurzfassung

Für längere Dokumente, die gegliedert und mit Unterstruktur zusammengefasst werden sollen.

📑Kapitelweise Zusammenfassung
StrukturKapitel

Einsatz: Lange Berichte, Bücher oder mehrteilige Dokumente, bei denen die Struktur des Originals beibehalten werden soll.

Fasse das beigefügte Dokument kapitelweise zusammen. Gehe dabei wie folgt vor: Für jedes Kapitel oder jeden Hauptabschnitt: — Überschrift: Originalüberschrift des Kapitels (kursiv markiert) — Kurzfassung: 2–4 vollständige Sätze, die den Kerninhalt präzise wiedergeben — Schlüsselaussage: Die eine wichtigste Erkenntnis des Kapitels in einem Satz Am Ende: Übergreifende Zusammenfassung in maximal 3 Sätzen — welches Gesamtbild ergibt sich aus allen Kapiteln? Formuliere in formellem Schriftdeutsch. Halte jede Kapitelzusammenfassung auf maximal 80 Wörter begrenzt. Keine Wertungen — rein deskriptiv.
🎯Thematische Zusammenfassung (themenzentriert)
ThemenQueranalyse

Einsatz: Wenn die Kapitelstruktur des Dokuments nicht der eigenen Fragestellung entspricht und Inhalte thematisch neu geordnet werden sollen.

Fasse das hochgeladene Dokument nicht kapitelweise, sondern thematisch zusammen. Die relevanten Themen sind: [THEMA 1 EINFÜGEN] [THEMA 2 EINFÜGEN] [THEMA 3 EINFÜGEN] Für jedes Thema: Sammle alle relevanten Aussagen aus dem gesamten Dokument und verdichte sie zu einem zusammenhängenden Abschnitt von 3–5 Sätzen. Gib jeweils die Seitenreferenz der wichtigsten Aussage an. Falls das Dokument zu einem Thema keine Aussagen enthält, vermerke dies explizit. Formuliere in formellem Schriftdeutsch. Keine eigene Interpretation — ausschließlich Inhalte aus dem Dokument.
💡Diese thematische Reorganisation ist besonders wertvoll, wenn Informationen aus dem Dokument in eine eigene Argumentation oder Präsentation eingebettet werden sollen.
6
Zielgruppen-Zusammenfassung

Denselben Inhalt unterschiedlich aufbereiten — für Fachexperten, Laien oder spezifische Berufsgruppen.

👥Zielgruppengerechte Aufbereitung
ZielgruppeAdaptiv

Einsatz: Wenn dasselbe Dokument an verschiedene Stakeholder kommuniziert werden muss — z.B. Fachpublikum und Vorstand gleichzeitig.

Erstelle zwei Versionen einer Zusammenfassung des beigefügten Dokuments: VERSION A — FACHPUBLIKUM: Zielgruppe: [FACHRICHTUNG / BRANCHE EINFÜGEN] — Verwendung von Fachterminologie ist erwünscht — Methodische Details können genannt werden — Länge: 200–250 Wörter in Fließtext VERSION B — LEITUNGSEBENE / LAIEN: Zielgruppe: Personen ohne Fachkenntnisse, Entscheidungsträger — Keine Fachbegriffe ohne Erklärung — Fokus auf Konsequenzen und Relevanz, nicht auf Methodik — Länge: 100–130 Wörter in Fließtext Beide Versionen sollen denselben Informationsgehalt sachlich korrekt wiedergeben. Formuliere jeweils in formellem Schriftdeutsch. Keine Wertungen.
💡Dieser Ansatz spart erhebliche Redaktionszeit, wenn Berichte für verschiedene Gremien oder Kommunikationskanäle gleichzeitig aufbereitet werden müssen.
Kategorie 03
📋 Informationsdokumente erstellen

Prompts zur Erstellung kurzer, formell hochwertiger Informationsdokumente auf Basis von Quellen — von Lageberichten bis zu Entscheidungsvorlagen.

7
Lagebericht erstellen
📡Strukturierter Lagebericht
LageberichtFormellBehörde / Unternehmen

Einsatz: Periodische Berichte über eine Situation, ein Projekt oder eine Entwicklung — typisch für Behörden, Unternehmensberatung oder Projektmanagement.

Erstelle auf Basis der beigefügten Dokumente einen Lagebericht zum Thema [THEMA EINFÜGEN]. Der Bericht folgt dieser verbindlichen Gliederung: 1. AUSGANGSLAGE (ca. 80 Wörter) Beschreibung der Situation zum Berichtszeitpunkt. Keine Vorgeschichte, nur Istzustand. 2. WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN (ca. 120 Wörter) Die drei bis fünf wichtigsten Veränderungen seit dem letzten Berichtszeitraum oder in dem definierten Zeitraum [ZEITRAUM EINFÜGEN]. 3. RISIKEN UND HERAUSFORDERUNGEN (ca. 80 Wörter) Identifizierte Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit (hoch / mittel / niedrig), sofern beurteilbar. 4. EMPFOHLENE MASSNAHMEN (ca. 60 Wörter) Konkrete, umsetzbare Maßnahmen, priorisiert nach Dringlichkeit. Formuliere im Präsens, sachlich, ohne Redundanzen. Gesamtlänge: maximal 350 Wörter. Verweise auf Quellen in Klammern.
💡Das vorgegebene Wortlimit pro Abschnitt zwingt die KI zur Priorisierung und verhindert, dass unwichtige Details die Kernaussagen verwässern.
8
Briefing-Dokument
📬Vorbereitung auf Gespräch oder Verhandlung
BriefingMeeting-Prep

Einsatz: Vor Meetings, Verhandlungen oder Gesprächen — gibt dem Lesenden genau das, was er in 5 Minuten wissen muss.

Erstelle auf Basis der beigefügten Unterlagen ein Briefing-Dokument zur Vorbereitung auf [ART DES TERMINS: z.B. Verhandlung / Meeting / Anhörung] zum Thema [THEMA EINFÜGEN]. Das Briefing enthält: KONTEXT (50 Wörter): Was ist der Anlass und wer sind die relevanten Akteure? POSITIONEN DER BETEILIGTEN (je 2–3 Sätze pro Partei): Welche Interessen, Ziele oder Standpunkte vertreten die Beteiligten laut den Quellen? STREITPUNKTE UND KONFLIKTFELDER (3–5 vollständige Sätze): Wo liegen die entscheidenden Differenzen? MÖGLICHE GESPRÄCHSZIELE (2–3 Sätze): Was könnte realistisch als Ergebnis angestrebt werden? DREI WICHTIGE FRAGEN ZUM STELLEN: Konkrete Fragen, die im Gespräch Klarheit schaffen. Formelles Schriftdeutsch. Maximal 300 Wörter gesamt.
💡Die Rubrik „Drei wichtige Fragen" ist besonders wertvoll — sie macht aus einer passiven Zusammenfassung ein aktives Gesprächswerkzeug.
9
Entscheidungsvorlage
⚖️Entscheidungsvorlage mit Optionenvergleich
EntscheidungOptionenEmpfehlung

Einsatz: Wenn aus Dokumenten eine strukturierte Grundlage für eine Entscheidung oder einen Beschluss erarbeitet werden soll.

Erstelle auf Basis der beigefügten Dokumente eine formelle Entscheidungsvorlage. SACHVERHALT (max. 80 Wörter) Neutrale Darstellung des Hintergrunds und des Entscheidungsbedarfs. OPTIONEN Beschreibe [ANZAHL, z.B. drei] Handlungsoptionen. Für jede Option: — Kurzbeschreibung (2 Sätze) — Vorteile (2–3 Punkte in Fließtext) — Nachteile und Risiken (2–3 Punkte in Fließtext) — Ressourcenbedarf, soweit aus Quellen ableitbar EMPFEHLUNG (max. 60 Wörter) Begründete Empfehlung für eine Option auf Basis der Quelldokumente. Halte Empfehlung und Begründung klar getrennt. Formuliere im Konjunktiv, wenn keine eindeutige Datenlage besteht. NÄCHSTE SCHRITTE (3 Punkte in Fließtext) Gesamtlänge: maximal 400 Wörter. Formelles Schriftdeutsch.
💡Der Konjunktiv-Hinweis für unsichere Empfehlungen schützt vor übermäßig sicheren Formulierungen bei dünner Datenlage — ein kritischer Qualitätsfaktor.
Kategorie 04
✅ Qualitätssicherung & Überarbeitung

Prompts zur Verbesserung bereits erstellter Texte — Präzision, Stil, Kürze und formelle Qualität steigern.

10
Kritische Überarbeitung
🔧Text-Überarbeitung auf Präzision und Kürze
ÜberarbeitungKürzenPräzision

Einsatz: Nachdem ein Text erstellt wurde — zur finalen Qualitätssicherung und Verdichtung auf das Wesentliche.

Überarbeite den folgenden Text nach diesen Kriterien: [TEXT HIER EINFÜGEN] Kriterium 1 — KÜRZE: Kürze den Text um 20–30 % ohne Informationsverlust. Streiche Redundanzen, Floskeln und Füllwörter. Kriterium 2 — PRÄZISION: Ersetze vage Formulierungen durch konkrete Aussagen. Beispiele: „in naher Zukunft" → konkretes Datum; „erhebliche Menge" → exakte Zahl, falls vorhanden. Kriterium 3 — FORMALITÄT: Korrigiere Umgangssprache, Anglizismen und informelle Konstruktionen. Zielsprachniveau: C1 Schriftdeutsch. Kriterium 4 — LOGIK: Prüfe, ob Aussagen konsistent sind und ob die Struktur einem logischen Fluss folgt. Markiere widersprüchliche Stellen. Liefere: (a) den überarbeiteten Text und (b) eine Liste der wesentlichsten Änderungen mit Begründung.
🎯Faktencheck — Aussagen auf Quellenbasis prüfen
FaktencheckVerifizierung

Einsatz: Wenn eine bereits erstellte Zusammenfassung gegen die Originaldokumente geprüft werden soll.

Prüfe die folgende Zusammenfassung gegen die beigefügten Quelldokumente: [ZUSAMMENFASSUNG HIER EINFÜGEN] Gehe jede Aussage der Zusammenfassung durch und beurteile sie: ✓ BELEGT: Die Aussage ist klar im Dokument nachweisbar (mit Seitenangabe). ~ TEILWEISE BELEGT: Die Aussage ist angedeutet, aber nicht eindeutig formuliert. ✗ NICHT BELEGT / FEHLERHAFT: Die Aussage widerspricht dem Dokument oder ist nicht enthalten. Erstelle am Ende eine Gesamtbewertung: Welche Aussagen sind kritisch und müssen korrigiert werden, bevor der Text weitergegeben wird?
💡Dieser Prompt ist der wichtigste Qualitätssicherungsschritt — besonders bei KI-generierten Texten, die Fakten aus Dokumenten wiedergeben sollen.
11
Format & Stil standardisieren
📐Universeller Stilrahmen für alle Prompts
SystemanweisungVorlage

Einsatz: Als System-Prompt oder Gesprächseröffnung, die alle nachfolgenden Antworten in einem konsistenten professionellen Stil hält.

// SYSTEM-PROMPT — am Anfang eines Gesprächs einmalig eingeben Du bist ein spezialisierter Assistent für professionelle Dokumentenanalyse und Zusammenfassung. Für alle deine Antworten gelten folgende verbindliche Regeln: SPRACHE UND TON: — Formelles Schriftdeutsch, Sprachniveau C1 — Keine Umgangssprache, keine Anglizismen, keine rhetorischen Fragen — Aktiv-Konstruktionen bevorzugen — Keine Füll- oder Relativierungswörter (z.B. „durchaus", „gewissermaßen", „eigentlich") STRUKTUR: — Beginne direkt mit dem Inhalt — keine einleitenden Metakommentare — Verwende Fließtext, keine Aufzählungszeichen, es sei denn, ich fordere sie explizit an — Halte dich an explizit genannte Wortlimits QUELLENTREUE: — Unterscheide klar zwischen dokumentierten Fakten und eigener Schlussfolgerung — Markiere Schlussfolgerungen explizit als solche — Bei Unsicherheit: formuliere im Konjunktiv AUSGABE: — Kein abschließender Fazit-Satz wie „Zusammenfassend lässt sich sagen..." — Keine Selbstkommentare wie „Als KI-Assistent..." — Keine Entschuldigungen bei Korrekturen Bestätige diese Anweisungen kurz und warte dann auf meine erste Aufgabe.
💡Dieser System-Prompt ist der wichtigste Baustein für konsistente Qualität. Verwende ihn am Anfang jedes Gesprächs für professionelle Dokumentenarbeit.
🔄Nachbesserungsanweisung — Schnellkorrektur
IterationSchnell

Einsatz: Wenn eine KI-Antwort gut, aber noch nicht ganz auf dem gewünschten Niveau ist — für schnelle gezielte Nachbesserung.

Überarbeite deine letzte Antwort wie folgt: → Kürze um ca. 25 % ohne inhaltlichen Verlust. → Formuliere sachlicher — entferne alle wertenden Adjektive. → Ersetze jeden Aufzählungspunkt durch einen vollständigen Fließtext-Satz. → Beginne den Text mit dem wichtigsten Befund, nicht mit Hintergrundinfos. Gib nur den überarbeiteten Text zurück — keine Erklärung der Änderungen.
💡Diese kompakte Anweisung funktioniert als schnelle Qualitätsschleife und ist in Sekunden einzutippen. „Nur den überarbeiteten Text" verhindert unnötige Meta-Antworten.